Gerätehaus Neubau

Vorgeschichte

Nach dem der Löschzug Vluyn sein Gerätehaus endlich im Jahre 2015 erhalten hatte, wird Mitte 2017 ein neues Gerätehaus für den Löschzug Neukirchen gebaut bzw mit dem Bau begonnen werden. An dem jetzigen Zustand des momentanen Gerätehauses hat der Zahn der Zeit kräftig „geknabbert“, das Innenleben wurde zunehmend reparaturanfälliger und es wurde in den Fahrzeughallen eng sprich; die Fahrzeuge wurden, alleine wegen den gesetzlichen Brandschutzvorgaben einer Stadt, einfach größer.

Bericht der Rheinischen Post 11.07.2017: Hier klicken

Seit der Gründung des Löschzuges Neukirchen im Jahre 1921, wäre der kommende Neubau das 4. Gerätehaus in der Chronik des Zuges. Im Jahre 2021 wäre, die schon in Planung stehende Hundertjahrfeier im neuen Gerätehaus, ein krönender Abschluss.

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Gerätehaus LZ Neukirchen

Die Planung mit dem Ordnungs- und Bauamt, der Stadt Neukirchen-Vluyn und der Feuerwehr selber, hatte schon im Jahre 2013 stattgefunden. Es ging um Kosten und die Frage „Wo soll denn überhaupt gebaut werden?“.

Nun, die ersten Schritte zum Bau des neuen Gerätehauses für den Löschzug Neukirchen haben gestartet. Das Roden der Baufläche auf der Grünfläche Ecke Neukirchener Ring/Lindenstraße hat begonnen. Der Spatenstich und das Vorbereiten der Baufläche folgt anschließend in den kommenden Monaten. Danach wird die Bauzeit des Gerätehauses vermutlich über 1 Jahr dauern.

Die Stadt und die Feuerwehr visiert in etwa den Termin der Fertigstellung im Herbst 2018 an. Es sind zwar Spekulationen aber dafür wurde sehr gut geplant, verteilt und wir sind guter Hoffnung. Aber damit Sie wissen, vor allem die Anwohner sowie die Einwohner der Stadt Neukirchen-Vluyn, wie der Stand der Dinge ist, haben wir ein Bau-Foto-Tagebuch eröffnet.

So können Sie stets die Entwicklung des Bauvorhabens mitverfolgen. Aber schauen Sie selbst.

Bautagebuch:

04.04.2018
Am 20.März wurde Richtfest gefeiert. Die Feier wurde mit der Ansprache durch den Bürgermeister Harald Lenßen, dem Wehrleiter Strandbrandinspektor Lutz Reimann und dem ausführenden Architekten Markus Kasuch eingeläutet.

Es wurden die Vorteile der freiwilligen Feuerwehr für die Stadt Neukirchen-Vluyn hervorgehoben sowie die Entwicklung der Gerätehaus-Neubauten in Neukirchen-Vluyn hervorgehoben. Die örtliche Presse berichtete ausführlich in ihren Blättern.

Bei sonnigen Wetter aber eisigen Wind um die Ohren, tropften so manchem Anwesenden die Nase. Der Zimmermann stand auf seinem von ihm erbauten fertigen Dachstuhl und vollbrachte gekonnt, in seiner Tracht, den Richtspruch.
Gäste und Besucher waren durch die fleißigen schnellen Bauarbeiter, die Damen und Herren aus der hiesigen Politik, die lokalen und Anrainer-Feuerwehren sowie Zivilisten, vertreten. Ein anschließender WildschweinMampf bei einem kühlen Kaltgetränk im warmen alten Gerätehaus, rundete das Ganze ab.

Rundgänge durch den bis dato sich im Rohbau befindlichen Gerätehaus waren erwünscht und es wurden reichlich Fotos geschossen. Man könnte sagen, das Gerätehaus steht. Das Personalgebäude ist mit seinem neuen Dachstuhl deutlich erkennbar und ist nicht nur mehr als Wust an Baugerüst zu sehen. Die zukünftigen Fahrzeughallen stehen in ihrer Stahlkonstruktion und die fertigen Innenwände, welche die Räumlichkeiten im hinteren Bereich abgrenzen, sind ebenfalls fertig gebaut.

Die Vorbereitungen für das Anbringen der Außenwände sowie des Hallendaches, sind im vollem Gange. Dafür wurde die Baustelle rundherum, wie in einem Kinderzimmer, aufgeräumt, sodass die Ablagefläche für kommenden Elemente für die Halle (Tore, Hallenddach und -wände) vorhanden ist.

Freundlicherweise wurden uns einige Drohnenfotos überreicht, welche wir Ihnen auch nicht vorenthalten wollen. Aber sehen Sie selbst, in dem 2.Teil der Dia-Show.

Diashow Teil 2, Stand (04.04.2018)

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    20.März '18: Zum Richtfest gehört selbstverständlich auch ein Richtkranz

 

15.03.2018
Zur Zeit werden letzten Trennwände Fahrzeughalle zu den Werkstätten gegossen. Um dem Dachstuhl die nötige Stabilität zu geben wurde erst mal kräftig untermauert. Am Dachstuhl selber werden noch letzte Arbeiten vollbracht denn, Dienstag ist Richtfest!

Die Fahrzeughalle giert nach ihren Toren. Aufgrund dessen wird die Halle jetzt extra vorbereitet, sodass in den nächsten Tagen, so langsam aber sicher der Rohbau nicht mehr aussieht wie ein Gewirr aus Stahl, Beton und Gehölz, sondern einem Feuerwehrgerätehaus gleicht. Einen guten Blick haben wir uns dann aus der Vogelperspektive gegönnt und Ihnen ein Gesamtbild in Form eines Panoramabild erstellt.

Ok, wir müssen zugeben, der Frühling lässt noch auf sich warten. Es es ist wieder Frost angekündigt.

Diashow Teil 1, Stand (15.03.2018)

 

08.03.2018
Passend zu den langsam steigenden frühlingshaften Temperaturen, kommt auch das jemütliche Element Holz, zu dem ganzen Beton- und Stahlbauten, dazu. Gemeint ist; das Personal- und Verwaltungsgebäude hat seinen Dachstuhl bekommen! Die Zimmermänner haben schnell und sauber das Tragwerk aus Holz hingezimmert. Und was folgen wird ist unausweichlich: Ein Richtfest, was vermutlich in etwa Ende März stattfinden wird. Et jibt wieder wat zu feiern.

Während die Einhalte-Frist für das Aushärten des Betons bzw. für die Betondecke der ersten Etage abläuft, haben sich in der Zeit Aussen- und Innenwände in Halle und Hauptgebäude vervielfältigt. Die Bauarbeiter haben ganze Arbeit geleistet. Auf den Fotos sieht man deutlich, wie im hinteren Bereich der Halle, Sektionen eingeschalt werden. Hier werden dann u.a. die Werkstätten und Zeugraum sich befinden.

26.02.2018
Wie angekündigt, wurden heute die ersten Segmente für das Hallenkonstrukt geliefert und sogar schon eingesetzt. Ein zusätzlicher Schwerlastkran pflegte die ersten Stahlträger ein. Der vor Tagen in Beton gegossene Boden ist mittlerweile schon teils ausgehärtet.

Das mittlerweile fast fertige, im Bau voran schreitende, Personalgebäude muss sich nun die Aufmerksamkeit mit dem Hallenaufbau teilen. Die Angehörigen der Feuerwehr sind beeindruckt, wenn man bedenkt, wie es vor einigen Wochen auf diesem matschigen Platz ausgesehen hat. Hier wurde aber auch an den Wochenenden gearbeitet.

Nach wie vor sind es die Wetterstimmungen, die auch Einfluss auf das ganze Baugeschehen haben. Sei es Sturm, Regen oder Schnee, kommt zu guter Letzt noch die Eiszeit. Es herrschen momentan extrem frostige Temperaturen unter Null. Die Arbeiter müssen sich warm anziehen. Dafür werden sie zumindest mit sonnigen Wetter belohnt.

 

 

13.02.2018
btb_hauptgebaude_arbeite_betonkuebelSelbst auf Nelkensamstag und Rosenmontag wurde auf dem Bau gearbeitet und vorbereitet. Denn heute wurde die Bodenplatte für die komplette Halle in Beton gegossen. Hier mussten extra ca. 30 Betonmischer anrücken um dem Volumen von 230 cm³ für die Fläche gerecht zu werden. Der Termin musste letzte Woche aufgrund von Kälteeinbruch unter Null verschoben werden.

btb_bodenplatte_giessAber heute wird Gas gegeben und schönster Sonnenschein rundete das Vorhaben ab. Das Hauptgebäude nimmt ebenfalls immer mehr Form an. Die obere Etage befindet sich kurz vor der Vollendung der Aussen- und Innenwände. Die Halle soll, wenn alles glatt laufen sollte, im Februar noch ihre Wände erhalten und das ist nicht utopisch.

 

23.01.2018
btb_seitenprofil_umriss_gh_neuEin weiterer Sturm bzw Orkan namens Friederike gefährdete wieder einmal die Bauarbeiten. Und wieder wurde die Baustelle glücklicherweise verschont. Eine kurze Gedenkminute für das Baustellenklo, es wurde wieder umgeweht.

Der Bau geht zügig voran. Das Erdgeschoss vom Personalgebäude steht. Vorbereitungen für die Bodenplatte für die obere Etage wird just getroffen. Aufwendige Schalung und Abstützung einer Ortbetonkonstruktion für das Oberdeck sind im Gange. Das Bewehren (siehe unteres Bild) mit dem Stahlgerippe für die Stabilisierung der Betondecke erfolgt anschließend.

Auch Bewegung in den zukünftigen Fahrzeughallen kommt langsam auf. Die Abwasserrohre für den Anschluss zur städtischen Kanalisation sind gelegt. Der Boden wird geschlossen, verdichtet und vorbereitet.

Nach dem Betonieren muss die Betondecke erst mal ein Weilchen aushärten, bis zu einem Monat kann das dauern. In der Zeit wird sich vermutlich einiges auf dem Bau entwickelt haben.

 

07.01.2018
panorama_bild_jan_18In den zweiwöchigen Weihnachtsferien ruhte der Bau. Das neue Jahr begann ja schon recht stürmisch. Die Baustelle wurde von dem Sturm Burglind fast verschont. Außer das Baustellenklo fiel auf die Nase. Hier und dort standen einige Fundamente unter Wasser wobei der größte Teil wieder versickert ist.

Bis dato wurden die ersten Räumlichkeiten für das weibliche Personal parterre hochgezogen. Man kann schon in etwa die Umrisse des neuen Gerätehauses erkennen. Aber ab dem 8. Januar wird weiter gebaut und wöchentliche Veränderung werden, bei dem Tempo was vorgelegt wurde, erwartungsgemäß sichtbar.


18.12.2017
In den letzten Tagen hatte es erheblich geschneit. Trotzdem wurde auf dem Bau weiter gebaut. Der Schnee blieb zum Glück nicht all zu lange liegen und taute schnell weg. Die ersten Wände wurden eingeschalt und gegossen. Das Fundament der ersten Tore stehen und weitere Tore werden folgen.

Die Überreste vom Abriss der 8ter-Halle wurden abtransportiert und mittlerweile ist nichts mehr von Geröll oder dergleichen zu sehen. Über die Feiertage wird der Bau bis Anfang Januar ruhen und dann geht es weiter.


01.12.2017

gh_lzn_abrissbagger_knabberDas erste Tor (die 8ter-Halle) wurde heute Morgen von einem Abrissbagger mit einem speziellem Abrissaufsatz, chirurgisch weggeknabbert. Nur so konnte eine Nicht-Beschädigung der restlichen, intakten Halle gewährleistet werden. Einige Feuerwehrleute arbeiteten mit der Abriss-Crew Hand in Hand, sodass alles reibungslos über die Bühne gehen konnte.

gh_lzn_schutthaufen_gh_tor_1Das Prozedere nahm nur einige Stunden in Kauf und dann war die 8ter-Halle Geschichte. Nur noch ein Geröllhaufen ließ noch erahnen, wo in etwa die Halle stand. Leichter Wehmut kam bei den älteren Feuerwehrangehörigen kurz auf, aber ein Blick auf die Ansätze des neuen Gerätehauses, auf der Baustelle direkt neben an, stimmte wieder freudig und erwartungsvoll.

Jetzt steht vorerst nichts mehr dem Bauvorhaben in voller Breite im Wege. Nach dem Abriss standen nur noch 3 Tore. Das LF 8 muss sich nun mit dem rechten Tor Vorlieb nehmen und das ELW rückte, für die nächsten Monate, in eine umgelagerte Fertiggarage ein. Und es wird eng auf dem Vorplatz des GH’s.


15.11.2017

neubau_lzn_umzug_garagen_garage_dachGroße Arbeitsvorgänge fanden heute statt. Die Einzel-Garagen zur Linken mussten, in Kombination, mit einem schweren Autokran sowie einem Schwerlasttransport-LKW, umgelagert werden. Nur so konnte das zu bebauende Gebiet für das neue Gerätehaus, weiter bebuddelt und erschlossen werden. Und das Alles, wie gehabt, während des regulären Baubetriebes.

Auch das erste Tor der regulären Halleauch die LF8er-Halle genannt, musste leer geräumt werden, sodass durch den Teilabriss des alten Geräteshauses komplett in voller Breite gebaut werden kann.  Da das neue Gerätehaus 6 Tore bekommen wird, kann man sich schon ausmalen, warum so in die Breite gebaut werden soll und muss.

neubau_lzn_panoramablick_vom_dachAkkurate Ausschachtarbeiten deuten schon langsam an, wo die Reise hingehen wird. Erste Arbeiten mit Beton werden in den nächsten Wochen vorgenommen. Anhand eines Panoramafotos, hat man einen schönen Einblick auf die Baustelle.


26.10.2017

btb_lzn_erdarbeitenNachdem in der letzten Woche die erste Garage versetzt worden ist, ist heute der Startschuss gefallen. Der Boden für den Neubau wird nach umwelttechnischen Gesichtspunkten hergerichtet. Der nächste Schritt wird sein, dass die noch vorhandene Garage ebenfalls versetzt wird und schon jetzt muss ein Teil der Fahrzeughalle abgerissen werden.

Für die Feuerwehr heißt das, dass jetzt schon viele Stunden von den Kameradinnen und Kameraden aufgewendet werden müssen, um auch während der Bauzeit einen reibungslosen Einsatzablauf gewährleisten zu können.

Bei der Planung hatte schon immer eins im Vordergrund gestanden, nämlich durch die Bautätigkeiten darf der Einsatzbetrieb der Feuerwehr nicht verzögert werden.


09.09.2017

spatenstich_fw_politikStart des Neubau erfolgte traditionell mit einem Spatenstich am 9. September auf dem Brandschutztag um 13 Uhr. Unser Bürgermeister Harald Lenßen, der Wehrführer SBI Lutz Reimann, der Löschzugführer Klaus Kutsch sowie der Architekt des Neubaus, eröffneten mit einer kurzen Ansprache und einem gemeinsamen Spatenstich, die Bauphase.

Jetzt kann gebaut werden und somit hoffen wir auf frische Fotos für das Bautagebuch, damit es endlich in Schwung kommt. Das Bautagebuch kommt endlich in Schwung.

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