Was wir lernen

Die Feuerwehr ist generell keine Institution, die ungelernt in ein Geschehen tritt, um es unter Kontrolle zu bekommen. Das wäre natürlich erstmal dämlich und des weiteren, vom Gesetz her nicht vertretbar. Dafür gibt es die zahlreichen Lehrgänge, welche man als Feuerwehrangehöriger und Angehende besuchen muss und sollte, damit man überhaupt weiß, wie der Hase läuft, zum Hoppeln gebracht wird und ganz wichtig, sich dabei und andere nicht verletzt.

Wer bei der freiwilligen Feuerwehr generell eintritt, sollte sich im Vorfeld erkundigen und sich im Klaren sein, was auf ihn/ihr zukommen wird, vor allem viel Zeit mitbringen und wissbegierig sollte man sein!

Damit der Ablauf in den Lehrgängen und die Vorgehensweise bei einem Feuerwehreinsatz akribisch eingehalten werden, gibt es bei der Feuerwehr ein Regelwerk; die Feuerwehr-Dienstvorschrift.

Beispiel:
FwDV 1 – Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsatz
FwDV 2, 3, 7, 8, 10, 100  bis hin zur FwDV 500: Einheiten im ABC-Einsatz

Die ersten Feuerwehr-Dienstvorschriften lernt man als aller Erstes im Grundlehrgang.

Grundlehrgang

tm_theorie_lessonDer erste Lehrgang aller Lehrgänge bei der Feuerwehr ist; der Grundlehrgang, genannt der TM1/2-Lehrgang. Wer den erfolgreich absolviert hat, darf sich danach mit Stolz Feuerwehrmann/-frau nennen.

Ohne diesen Lehrgang darf man keine anderen wichtigen Lehrgänge besuchen.  Ohne diesen Lehrgang darf kein ungelernter in einem Einsatz nach Vorn. Dieser Lehrgang dauert bis zu 12 Wochen und ist somit einer der längsten Lehrgänge in seiner Riege. Und er ist kein Zuckerschlecken und kostet Freizeit bis meist in die späten Abendstunden aber er ist höchst interessant und sportlich.

Dieser Lehrgang findet meist örtlich an den Gerätehäusern statt kann aber auch nach Angebot auf Kreisebene in Nachbarstädten bzw- -feuerwehren stattfinden. Hier mehr zum Thema Grundlehrgang

 

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